Mariensäule

Adresse

Mariensäule
Hauptplatz
2700 Wiener Neustadt
Niederösterreich
Austria

Beschreibung:

Das Denkmal wurde zur Erinnerung an die im Jahre 1678 in der St. Georgs-Kirche in der Wiener Neustädter Burg gefeierten Hochzeiten der Schwestern Kaiser Leopolds I. errichtet.

Erzherzogin Eleonora hatte damals den späteren Türkensieger Herzog Karl V. von Lothringen, Erzherzogin Marianna den Erbprinzen und nachmaligen Kurfürsten Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg geheiratet.

Das Denkmal besteht aus einer auf einem reliefgeschmückten Sockel stehenden Marmorsäule, an deren Spitze die von einem metallenen Strahlenkreuz umgebene Steinstatue der Muttergottes mit dem Jesuskind angebracht ist. Vier lebensgroße Sandstein-Figuren- hl. Johannes Baptist, hl. Leopold, hl. Antonius von Padua und hl. Florian – umgeben die Säule.

Stifter des Denkmals war der Neustädter Bischof und spätere Kardinal Leopold Graf Kollonitsch, dessen vergoldetes Wappen am mittleren Sockelgeschoß zu erkennen ist. Das Malteserkreuz auf dem untersten Sockelgeschoß weist auf  Kollonitsch hin, der Angehöriger des Malteserordens war. Übrigens- in Raab gibt es ein Pendant der Säule, Kollonitsch war dort von 1685 bis 1695 Bischof gewesen.

1714 wurde die Mariensäule nach der glücklichen Bekämpfung der Pest mit einer Steinballustrade umgeben, auf der man die Statuen der Pestheiligen Rosalia, Karl Borromäus, Franz Xaver, Sebastian, Rochus und Benno aufstellte. Der Bischof von Wiener Neustadt Franz Anton Graf Puchheim, 1695-1718, ließ diese Ergänzung der Mariensäule auf seine Kosten und zur ewigen Erinnerung anbringen.

 



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